Salomon Sense Ride 5 im Test: vielseitiger Trailschuh
Sense Ride 5: der bezahlbare Trailschuh, der alles kann, überall.
Die Sense Ride gehört seit fünf Versionen zu den meistverkauften Trailschuhen von Salomon. Das Konzept ist simpel: ein vielseitiger Trailschuh für die breite Masse, der trockene Pfade, mäßig nasses Gelände und sogar ein paar Asphaltpassagen am Stück meistert, ohne dich je im Stich zu lassen. Mit 140 € ist sie außerdem deutlich günstiger als die S/Lab-Modelle oder die Trail-Superschuhe.
Die fünfte Version behält die Allround-DNA und verbessert dabei den Energy-Foam-Schaum, den Contagrip-TR-Grip und die Atmungsaktivität des Obermaterials. Schauen wir im Detail, ob sie die Referenz unter den bezahlbaren Allround-Trailschuhen bleibt.
Technische Daten der Salomon Sense Ride 5
| Marke | Salomon |
| Modell | Sense Ride 5 |
| Erscheinungsdatum | 15. März 2024 |
| Einsatzbereich | Allround-Trail, von trockenen bis mäßig technischen Pfaden |
| Sprengung | 8 mm |
| Stack Height vorne / hinten | 27 mm / 35 mm |
| Gewicht (Größe 42, Herren) | 290 g |
| Schaum | Energy Foam (optimiertes EVA) |
| Carbonplatte | Nein |
| Außensohle | Contagrip TR mit 4 mm Stollen |
| Obermaterial | Mesh + SensiFit |
| Empfohlene Distanz | 5 km bis 50 km |
| Unverbindliche Preisempfehlung | 140 € |
| RunMorph-Note | 8,7 / 10 |
Sense Ride 5: Salomons Allround-Kompromiss
Drei Dinge machen die Sense Ride 5 zur Referenz unter den bezahlbaren Allround-Trailschuhen:
- Beruhigende 8 mm Sprengung: selten bei modernen Trailschuhen, wo der Trend zu niedriger Sprengung geht (4-5 mm). Diese Sprengung erleichtert einen natürlichen Fersenlauf, ideal für Läufer, die von der Straße kommen, oder Trail-Einsteiger. Du wechselst vom Asphalt auf den Pfad, ohne deinen Laufstil anzupassen.
- Großzügiger Energy Foam: der von Salomon optimierte EVA-Schaum. Kein Premium-Schaum (kein PEBA), aber ein hervorragender Kompromiss aus Dämpfung, Dynamik und Haltbarkeit für das 140-€-Segment. Du kannst ihn 800-1000 km laufen, bevor du einen echten Leistungsverlust spürst.
- Contagrip TR für jedes Gelände: Salomons Gummimischung in der Allround-Trail-Version. Die 4 mm Stollen sind in mehrere Richtungen ausgerichtet und passen sich jedem Untergrund an (trockener Pfad, Schotter, feuchte Erde, Gras). Nicht die beste Wahl in tiefem Schlamm, aber überall sonst hervorragend.
Der Rat von RunMorph: Die Sense Ride 5 ist meine Standardempfehlung für Trail-Einsteiger und Fortgeschrittene, die einen einzigen Schuh für 80 % ihrer Läufe wollen. Für Wettkampf-Performance schau dir die S/Lab Genesis an. Für tiefen Schlamm die Speedcross 6.
Für wen ist die Salomon Sense Ride 5 gemacht?
Fazit: Die Sense Ride 5 ist der beste bezahlbare Trailschuh für Freizeitläufer. Für Wettkampf-Performance schau dir die S/Lab Genesis an. Für Schlamm die Speedcross 6. Für maximalen Komfort die Asics Trabuco Max 5.
Unter der Haube: die Technik im Detail
Energy Foam: optimierter EVA-Schaum
Energy Foam ist Salomons EVA-Schaum, abgestimmt auf eine Mischung aus Dämpfung und Haltbarkeit. In der Sense Ride 5 läuft er über die gesamte Sohlenlänge, bei moderater Dicke (35 mm an der Ferse). Den ausgeprägten Rebound eines Premium-PEBA-Schaums bekommst du nicht, dafür einen haltbaren, vielseitigen und bezahlbaren Kompromiss. Rechne mit 800 bis 1000 km, bevor die Eigenschaften spürbar nachlassen. Damit gehört sie zu den haltbarsten Trailschuhen ihrer Kategorie.
8 mm Sprengung: die Allround-Wahl
2026 haben die meisten Trailschuhe 4-6 mm Sprengung, um den Mittelfußlauf zu fördern. Die Sense Ride 5 bleibt bei klassischeren 8 mm. Das passt zu ihrer Allround-Zielgruppe: Läufer, die oft von der Straße kommen, ohne Umstellung ihrer biomechanischen Gewohnheiten vom Asphalt auf den Pfad wechseln und auf langen Downhills die Stoßdämpfung an der Ferse schätzen.
Contagrip TR: Salomons Allround-Grip
Contagrip TR ist Salomons Allround-Gummimischung, optimiert für gemischte Trails. An der Sense Ride 5 sind die Stollen 4 mm hoch, mit einem Profil in mehrere Richtungen. Auf trockenen Pfaden ist der Grip hervorragend. Auf nassem Boden und Wurzeln bleibt er sehr gut. In tiefem Schlamm sind 4 mm grenzwertig: Schau dir dann lieber die Speedcross 6 mit ihren 5-6 mm Stollen an.
Mesh-Obermaterial + SensiFit: Präzision und Atmungsaktivität
Das Obermaterial kombiniert ein atmungsaktives Mesh mit dem SensiFit-System (strukturierte Bänder, die den Fuß umschließen). Der seitliche Halt ist präzise, ohne einzuengen. Die Passform fällt normal aus, mit angenehmem Volumen, großzügiger als bei Sense Pro oder S/Lab. Mit dem Quicklace-System von Salomon passt du den Schuh in 2 Sekunden an, sogar mit Handschuhen.
Was französische Testportale sagen
u-Trail betont, dass die Sense Ride 5 einer der ausgewogensten Allround-Trailschuhe auf dem Markt bleibt, mit einem Mix aus Komfort, Grip und Haltbarkeit, der im 140-€-Segment einzigartig ist. Der Test lobt vor allem die Zuverlässigkeit des Modells, sechs Versionen später.
Pacing Trail hebt die Vielseitigkeit des Modells zwischen Training, Long Run und kurzem Wettkampf hervor. Das Urteil ist klar: Für Trail-Einsteiger und Fortgeschrittene ist sie einer der besten Einstiege ins Trailrunning.
Lepape-Info bestätigt den Platz des Modells an der Spitze der bezahlbaren Allround-Trailschuhe und hebt das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die höhere Haltbarkeit gegenüber Premium-Konkurrenten hervor.
Unsere Einschätzung als RunMorph-Coaches. Der Konsens ist eindeutig: Die Sense Ride 5 ist die ausgereifte Weiterentwicklung einer Formel, die seit fünf Versionen funktioniert. Salomon wollte nicht kaputtmachen, was funktioniert, sondern hat an den Details gefeilt (Energy Foam, Contagrip TR, Atmungsaktivität). Wenn du die V4 geliebt hast, greif ohne Zögern zur V5.
Schnellvergleich
Sense Ride 5 vs. Hoka Speedgoat 7. Die Speedgoat schützt mehr (40 mm Stack) und ist stärker auf lange Umfänge ausgelegt. Die Sense Ride 5 ist dynamischer und günstiger (140 € gegenüber 165 €). Fazit: Speedgoat für Ultras und Komfort, Sense Ride 5 für bezahlbare Vielseitigkeit.
Sense Ride 5 vs. Salomon Speedcross 6. Zwei Salomons mit gegensätzlicher Philosophie. Die Speedcross ist Spezialistin für tiefen Schlamm (5-6 mm Stollen). Die Sense Ride 5 ist eine Allrounderin für trockene bis mäßig anspruchsvolle Pfade. Fazit: Sense Ride 5 für 80 % deiner Läufe, Speedcross 6 für die 20 %, die wirklich hart sind.
Sense Ride 5 vs. Salomon S/Lab Genesis. Die S/Lab Genesis ist ein Premium-Wettkampfschuh für die Elite (200 €). Die Sense Ride 5 ist ein Daily Trainer für Freizeitläufer (140 €). Fazit: Sense Ride 5 fürs Training, S/Lab Genesis für den Wettkampf.
So baust du die Sense Ride 5 in dein Training ein
- Als einziger Trailschuh: Wenn du 30 bis 50 km pro Woche auf gemischten Pfaden läufst, kann die Sense Ride 5 alles (Training, Long Run, erste kurze Wettkämpfe).
- Als Arbeitstier fürs Training: In einer Rotation mit 2 Paar Trailschuhen übernimmt die Sense Ride 5 den Wochenumfang. Ein Spezialpaar behältst du für den Wettkampf (S/Lab Genesis) oder für Schlamm (Speedcross 6).
- Für die ersten Trail-Wettkämpfe: 10 km bis 30 km auf gemischtem Gelände. Dank ihrer Vielseitigkeit gehst du diese Distanzen an, ohne wechselnden Untergrund fürchten zu müssen.
Das Fazit des RunMorph-Coachs
Als Coach ist die Sense Ride 5 der bezahlbare Trailschuh, den ich den meisten Läufern empfehle. Für Trail-Einsteiger oder Fortgeschrittene, die einen einzigen Schuh für 80 % ihrer Läufe suchen, ist sie im Segment 100-150 € aktuell wahrscheinlich die beste Wahl.
Der Schritt von der V4 zur V5 ist ausgereift: Salomon hat den Schaum verfeinert, den Grip überarbeitet und die Atmungsaktivität verbessert, ohne die Allround-Formel anzutasten, die das Modell seit 5 Versionen erfolgreich macht.
Der einzige echte Haken: keine klare Spezialisierung. Wenn du reine Performance, Grip in tiefem Schlamm oder Ultra-Komfort willst, schau dir spezialisiertere Modelle an. Aber für 80 % der Hobby-Trailläufer ist die Sense Ride 5 genau das Richtige.
RunMorph-Note: 8,7 / 10. Für 140 € bietet sie eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse im Allround-Trail-Segment. Kauf sie, wenn du einen einzigen Trailschuh für den Alltag suchst. Schau dich woanders um, wenn du entweder reine Performance oder einen Schlamm-Spezialisten willst.
Das Wichtigste für dein Training
- Allround-Trailschuh für Freizeitläufer: gebaut für 80 % aller Trailläufe (trockene Pfade, Schotter, mäßig feuchte Erde).
- Energy Foam: optimierter EVA-Schaum, hält 800 bis 1000 km.
- 8 mm Sprengung: beruhigend für Einsteiger und Läufer, die von der Straße kommen.
- Contagrip TR + 4 mm Stollen: hervorragender Grip auf jedem Untergrund, außer in tiefem Schlamm.
- SensiFit + Quicklace: präziser Halt und schnelle Schnürung.
- Breite Zielgruppe: Trail-Einsteiger, Fortgeschrittene, erste kurze Wettkämpfe.
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis: 140 €, haltbarer als Premium-Konkurrenten.
Häufige Fragen
Eignet sich die Salomon Sense Ride 5 für Trail-Einsteiger?
Ja, sie ist sogar einer der besten Schuhe für den Einstieg ins Trailrunning. Die vertraute 8 mm Sprengung, ihr Komfort und ihre Vielseitigkeit machen sie zum idealen Paar, um Trails zu entdecken und dich bis zu den ersten kurzen Wettkämpfen zu steigern.
Wie haltbar ist die Sense Ride 5?
Rechne mit 800 bis 1000 km. Sie gehört zu den haltbarsten Trailschuhen ihres Segments, dank des EVA-Schaums Energy Foam und der großzügig eingesetzten Contagrip-TR-Gummimischung in den Verschleißzonen.
Fällt die Sense Ride 5 groß oder klein aus?
Die Passform fällt normal aus, mit angenehmem Volumen, großzügiger als bei den Racing-Modellen von Salomon (S/Lab, Sense Pro). Im Zweifel nimm deine übliche Größe.
Was ist der Unterschied zwischen der Sense Ride 5 und der Sense Ride 4?
Drei große Änderungen: ein neu formulierter, dynamischerer Energy Foam, ein überarbeitetes Contagrip TR, das Schlamm besser abgibt, und ein atmungsaktiveres Obermaterial. Sprengung (8 mm), Stack Height und Gewicht bleiben nahezu identisch. Eine ausgereifte Weiterentwicklung statt einer Neukonstruktion.
Ist die Sense Ride 5 für Ultratrails geeignet?
Mit Einschränkungen. Für einen gut laufbaren 50er: ja. Ab 80 km schützt ihre moderate Stack Height (35 mm) weniger als ein Max-Cushion-Schuh wie die Asics Trabuco Max 5 oder die Hoka Speedgoat 7.
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