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3. September 2026

On Running Ultra Vest Pro im Test: Komfort über einen kompletten UTMB bestätigt, Gewicht je nach Quelle unterschiedlich

9/10
On Running Ultra Vest Pro im Test: Komfort über einen kompletten UTMB bestätigt, Gewicht je nach Quelle unterschiedlich
  • Komfort und Halt im Langzeittest überzeugend (170 km, bis zu 30 h Belastung, null Scheuerstellen)
  • Reißverschlussfach auf dem Rücken, im Laufen erreichbar, selten bei dieser Art Weste
  • Abnehmbares, wasserdichtes 10-L-Rückenfach, um die Beladung anzupassen
  • Gewicht (~300 g) über direkten Konkurrentinnen wie der Salomon S/Lab Ultra 12 (205 g)

On Running hat die Ultra Vest Pro als neue Generation seiner ersten Trailweste auf den Markt gebracht, für 200 €. Ein Tester hat sie während seiner kompletten UTMB-2025-Vorbereitung getragen, rund 170 km und bis zu 30 Stunden kumulierte Belastung, ohne Scheuerstellen oder Beschwerden. Doch die französischen Quellen widersprechen sich in zwei konkreten Punkten: beim tatsächlichen Gewicht der Weste, von den einen mit 300 g angegeben und gemessen, in einem spezialisierten Vergleichsportal aber mit 225 g gelistet, und bei der Positionierung, mal als Ultra-Weste, mal als Modell für kurze bis mittlere Distanzen verkauft.

On Running Ultra Vest Pro, Rückansicht

© On Running, offizielles Foto, redaktionell verwendet

Das Wichtigste in 3 Sätzen

Die On Running Ultra Vest Pro ist eine 10-Liter-Trinkweste für 200 €, mit zwei Hydrapak-Softflasks à 500 ml im Lieferumfang und einem abnehmbaren, wasserdichten Rückenfach. Ein Tester, der sie seine gesamte UTMB-2025-Vorbereitung lang getragen hat (170 km, bis zu 30 h Belastung), berichtet von null Scheuerstellen und null Beschwerden und vergibt 9/10 für Komfort, Halt und Stauraum. Mit rund 300 g liegt sie im oberen Mittelfeld ihrer Kategorie, verglichen mit Konkurrentinnen wie der Salomon S/Lab Ultra 12 (205 g).

8,3
/ 10 · RunMorph-Gesamtnote
Komfort
9 / 10
Halt
9 / 10
Stauraum
9 / 10
Handhabung
8 / 10
Robustheit
7,5 / 10
Preis-Leistung
7 / 10
Für wen?Trailrunner, die sich auf lange Läufe oder einen Ultra vorbereiten und eine Weste wollen, die man vergisst, mit Stauraum für echte Selbstversorgung (wasserdichtes Rückenfach, Müllfach, leichter Zugriff auf die Flasks).
Für wen nicht?Läufer, die für kurze Rennen die leichteste Weste auf dem Markt suchen: Dort reichen Modelle mit 170-200 g völlig aus und kosten oft weniger.

On Running Ultra Vest Pro: die Weste, mit der die Schweizer Marke im Trail ankommt

On hat sich mit seinen unverwechselbaren Schuhen einen festen Platz im Laufmarkt erobert, war im Trail- und Ultrabereich aber praktisch nicht vertreten. Die Ultra Vest Pro ändert das: Sie ist die neue Generation der allerersten Trinkweste der Marke, die mit der Ultra Vest 10L begann, von der französischen Fachpresse bereits 2023 getestet. Die Pro-Version übernimmt die Grundarchitektur (10 Liter, abnehmbares wasserdichtes Fach, individuell anpassbares Verschlusssystem) und legt die zwei Hydrapak-Flasks à 500 ml jetzt immer bei, die früher je nach Ausführung separat verkauft wurden.

Die Weste gibt es in drei Farben (Weiß, Schwarz, Fog), ergänzt durch ein eigenes Zubehör: den Stockköcher Ultra Quiver, separat erhältlich, für den Transport deiner Stöcke.

Der RunMorph-Tipp: Beim gleichen Budget und etwas mehr Volumen bleibt die Salomon S/Lab Ultra 12 die historische Referenz im Ultrabereich, und sie ist deutlich leichter. Für kürzere Distanzen und ein knappes Budget ergänzt die wasserdichte On Running Ultra Jacket diese Weste gut in einem abgespeckten Setup.

Technische Daten der On Running Ultra Vest Pro

MerkmalDetail
Volumen10 Liter
Gewicht~300 g ohne Flasks (gemessen und durch das offizielle Datenblatt bestätigt)
Trinksystem2 Hydrapak-Softflasks à 500 ml inklusive, BPA-frei
Rückenfach10 L, abnehmbar, wasserdicht, verschweißte Nähte, wasserdichter Reißverschluss
Materialien100 % Polyester (vorne) / 85 % recyceltes Polyamid + 15 % Elasthan (Rücken, Taschen)
FarbenWeiß, Schwarz, Fog
Kompatibles ZubehörStockköcher Ultra Quiver (separat erhältlich, ~65 g)
Preis200 €

On Running Ultra Vest Pro: Herstellerangaben gegen Messwerte im Gelände

Beim Vergleich der verfügbaren französischen Quellen fallen zwei Abweichungen auf. Die erste betrifft das Gewicht: Der Tester, der die Weste während seiner UTMB-2025-Vorbereitung getragen hat, misst rund 300 g ohne Flasks (plus 65 g für den Ultra Quiver), ein Wert, der mit den offiziellen internationalen Datenblättern übereinstimmt. Ein unabhängiges, spezialisiertes Vergleichsportal listet für dasselbe Modell dagegen 225 g. Eine Differenz von 75 g, die deutlich über die übliche Abweichung zwischen Herren- und Damenversion oder verschiedenen Größen hinausgeht. Da wir das Exemplar des Portals nicht selbst wiegen können, hält sich RunMorph an den am besten belegten Wert, bei dem Praxistest und offizielles Datenblatt übereinstimmen, also rund 300 g, und weist der Transparenz halber auf die Abweichung hin.

WertPraxistest / offizielle QuelleVergleichsportal
Gewicht der Weste (ohne Flasks)~300 g225 g
EinsatzbereichUltradistanz, UTMB (170 km getestet)Kurze bis mittlere Distanzen

Die zweite Abweichung betrifft die Marketing-Positionierung. Der ausführlichste auf Französisch verfügbare Test präsentiert die Ultra Vest Pro als Weste für die Ultradistanz, erprobt über eine komplette UTMB-Vorbereitung. Eine allgemeinere Partner-Auswahl beschreibt sie dagegen als Modell für kurze bis mittlere Distanzen, gedacht für "schnelle Läufer". Beides schließt sich nicht aus: Eine Weste kann minimalistisch sein UND lange durchhalten. Du solltest aber wissen, dass die Kommunikation rund um das Produkt je nach Quelle spürbar variiert.

On Running Ultra Vest Pro, abnehmbares Rückenfach

© On Running, offizielles Foto, redaktionell verwendet

Komfort und Handling: eine Weste, die hoch sitzt und die du vergisst

Die Weste sitzt relativ hoch am Oberkörper, ähnlich wie die Referenzmodelle von Salomon. Das hält den Bauchbereich frei und sorgt für Stabilität. Die weichen, umschließenden Mesh-Träger verursachen laut Tester keinerlei Reibung, selbst bei Läufen von mehr als 10 Stunden. Angepasst wird über elastische Zugkordeln mit zwei Einstellstufen vorne, ergänzt durch seitliche Gurte, für eine feine Justierung ohne Druckstellen.

Das Ergebnis nach 170 km und bis zu 30 Stunden kumulierter Belastung in einer UTMB-Vorbereitung: null Scheuerstellen, null Beschwerden, auch nicht im Brustbereich, wo die beiden Flasks sitzen. Ein bemerkenswertes Resultat für ein Material, das als sehr atmungsaktiv und minimalistisch gilt, zwei Eigenschaften, die bei anderen Modellen am Markt oft mehr Reibung bedeuten.

Der Praxistest: Stauraum und Halt für lange Selbstversorger-Einsätze

Beim Stauraum hebt der Tester ein Reißverschlussfach auf dem Rücken hervor, das du auch im Laufen erreichst. Ein seltenes Detail bei dieser Art Weste und besonders praktisch, um eine Jacke oder Handschuhe ohne Stopp herauszuholen. Das abnehmbare 10-Liter-Rückenfach, wasserdicht und abtrennbar, lässt sich für kürzere Läufe einfach entfernen, um die Weste leichter zu machen. Vorne nehmen zwei Taschen deine Verpflegung auf, und ein eigenes Reißverschlussfach hält das Handy griffbereit, ohne dass es herausfallen kann: beruhigend in technischen Abfahrten.

Beim Halt: kein Schaukeln, selbst voll beladen (Pflichtausrüstung, Verpflegung, Wasser, Kleidung), egal ob im Flachen, bergauf oder in ruppigen Downhills. Der zusätzlich getestete Ultra Quiver lässt sich leicht befestigen und wieder abnehmen, mit schnellem Zugriff auf die Stöcke, selbst mitten im Anstieg.

Wofür sie taugt, wo sie abfällt

Lange Läufe und Ultratrail: ihr bevorzugtes Terrain, bestätigt durch den gründlichsten Test, mit einem Komfort, der 30 Stunden kumulierter Belastung ohne Scheuerstellen standhält.

Anspruchsvolle Rennen mit Pflichtausrüstung: Das abnehmbare 10-Liter-Rückenfach schluckt die vorgeschriebene Ausrüstungsliste bei Rennen im UTMB-Stil problemlos.

Kurze, schnelle Rennen: Rund 300 g sind ordentlich, aber nicht das Konkurrenzfähigste der Kategorie gegenüber Westen unter 200 g, die gezielt für Tempo gebaut sind.

Häufiges Verpflegen im Rennen: Das im Laufen erreichbare Rückenfach und die tiefen Fronttaschen machen das Nutrition-Management leicht, ohne dass du Tempo verlierst.

Die ersten Einsätze: Du brauchst eine kurze Eingewöhnung, um dir die Aufteilung der Taschen zu merken und deine eigene Organisation zu optimieren.

Achtung, Punkt 1: ein Gewicht, das je nach Quelle deutlich abweicht

Der Praxistester und die offiziellen internationalen Datenblätter liegen übereinstimmend bei rund 300 g ohne Flasks, während ein französisches Vergleichsportal für dasselbe Modell 225 g listet. Eine solche Differenz ist nicht egal in einer Kategorie, in der jedes Gramm zählt: Verlass dich auf den am besten belegten Wert (Messung im Praxistest + offizielles Datenblatt) und prüf das tatsächliche Gewicht vor dem Kauf, wenn es dir auf jedes Gramm ankommt.

Achtung, Punkt 2: eine Marketing-Positionierung, die von Quelle zu Quelle schwankt

Der gründlichste auf Französisch verfügbare Test bestätigt die Ultra Vest Pro über eine komplette UTMB-Vorbereitung, während eine Partner-Auswahl sie als Weste für kurze bis mittlere Distanzen darstellt. Das ist nicht zwingend ein Widerspruch, aber wenn du vor dem Kauf mehrere Quellen vergleichst, solltest du wissen, dass die Kommunikation rund um das Produkt nicht einheitlich ist.

On Running Ultra Vest Pro gegen die Ultra Vest 10L, die Generation, die sie ersetzt

Die erste Generation, 2023 getestet, hatte bereits die Grundarchitektur der Pro: abnehmbares wasserdichtes Rückenfach, zum Patent angemeldetes, individuell anpassbares Verschlusssystem, Hydrapak-Flasks à 500 ml. Die wichtigste Neuerung der Pro-Version und ihres Frühjahrs-Updates 2026: Die Flasks sind jetzt immer im Preis enthalten, statt je nach Ausführung separat verkauft zu werden. Wenn du die Vorgängerin schon besitzt, ist das Upgrade kein Muss; für einen Erstkauf ist die Pro im aktuellen Sortiment der Marke die klare Wahl.

On Running Ultra Vest Pro gegen die direkte Konkurrenz

Gegenüber der Salomon S/Lab Ultra 12, entwickelt mit Elite-Athleten, entscheidet vor allem das Gewicht: 205 g gegen rund 300 g bei der Ultra Vest Pro, bei etwas mehr Volumen (12 L gegen 10 L) zum gleichen Preis von 200 €. Die Salomon bleibt die technische Referenz im Ultrabereich; die On punktet mit ihrem im Laufen erreichbaren Rückenfach, ein Vorteil, den die S/Lab Ultra 12 erst mit ihrer neuesten Generation nachgerüstet hat.

Gegenüber der NNormal Race Vest 5L, von der Marke, die Kilian Jornet mitgegründet hat, und auf eine radikal minimalistische Philosophie ausgelegt (174 g, 5 L), steht die Ultra Vest Pro zu ihrem großzügigeren Format und mehr Stauraum, gemacht für lange Selbstversorger-Einsätze statt für reine Performance auf kurzen Distanzen.

Stärken
  • Komfort und Halt im Langzeittest überzeugend (170 km, bis zu 30 h Belastung, null Scheuerstellen)
  • Reißverschlussfach auf dem Rücken, im Laufen erreichbar, selten bei dieser Art Weste
  • Abnehmbares, wasserdichtes 10-L-Rückenfach, um die Beladung anzupassen
  • Zwei Hydrapak-Flasks à 500 ml im Preis enthalten
  • Überwiegend recycelte Materialien (85 % Polyamid an Rücken und Taschen)
Schwächen
  • Gewicht (~300 g) über direkten Konkurrentinnen wie der Salomon S/Lab Ultra 12 (205 g)
  • Gewichtsangaben weichen je nach Quelle ab, vor dem Kauf prüfen
  • Marketing-Positionierung nicht in allen Quellen stimmig
  • Kurze Eingewöhnung nötig, um die Taschenaufteilung zu verinnerlichen

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Das RunMorph-Urteil: 8,3 / 10

Die On Running Ultra Vest Pro beweist, dass die Schweizer Marke schon bei ihrem ersten ernsthaften Anlauf im Segment mit den historischen Referenzen der Trailwesten mithalten kann. Komfort und Halt, über eine komplette UTMB-Vorbereitung ohne Scheuerstellen bestätigt, liegen genau auf dem Niveau, das du in dieser Preisklasse erwarten darfst. Die Weste stolpert über einen objektiven Punkt, ein Gewicht, das über dem ihrer besten direkten Konkurrentinnen liegt, und über einen Punkt der Klarheit: Quellen, die sich weder beim exakten Gewicht noch beim Einsatzbereich ganz einig sind. Wenn du lange Läufe oder einen Ultra vorbereitest, geht die Rechnung auf; wenn du die leichtestmögliche Weste für kurze Rennen suchst, gibt es passendere Alternativen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die On Running Ultra Vest Pro ist eine 10-L-Trinkweste für 200 €, mit zwei Hydrapak-Flasks à 500 ml im Lieferumfang und einem abnehmbaren, wasserdichten Rückenfach. Ihr Gewicht liegt laut den am besten belegten Praxis- und offiziellen Quellen bei rund 300 g ohne Flasks, auch wenn ein Vergleichsportal für dasselbe Modell 225 g listet. Ein kompletter Test über eine UTMB-2025-Vorbereitung (170 km, bis zu 30 h Belastung) zeigt null Scheuerstellen, mit 9/10 für Komfort, Halt und Stauraum.

Häufige Fragen zur On Running Ultra Vest Pro

Wie viel wiegt die On Running Ultra Vest Pro wirklich?
Rund 300 g ohne Flasks, laut dem detailliertesten Praxistest und den offiziellen internationalen Datenblättern. Ein französisches Vergleichsportal listet 225 g für dasselbe Modell, eine Abweichung, die du vor dem Kauf prüfen solltest, wenn es dir auf jedes Gramm ankommt.

Sind die Flasks bei der On Running Ultra Vest Pro dabei?
Ja, zwei BPA-freie Hydrapak-Softflasks à 500 ml sind im Preis von 200 € enthalten, eine Verbesserung gegenüber einigen früheren Ausführungen, bei denen sie separat verkauft wurden.

Eignet sich die Ultra Vest Pro für einen Ultratrail wie den UTMB?
Ja, laut dem gründlichsten auf Französisch verfügbaren Test, der ihren Einsatz über eine komplette UTMB-2025-Vorbereitung dokumentiert, rund 170 km und bis zu 30 Stunden kumulierte Belastung, ohne Scheuerstellen oder Beschwerden.

Was unterscheidet die On Running Ultra Vest Pro von der Ultra Vest 10L?
Die Pro übernimmt die Grundarchitektur der ersten Generation (abnehmbares wasserdichtes Fach, individuell anpassbares Verschlusssystem) und legt die zwei Hydrapak-Flasks jetzt immer ohne Aufpreis bei.

Ist der Stockköcher Ultra Quiver bei der Weste dabei?
Nein, er wird separat verkauft (rund 65 g) und lässt sich für den Transport der Stöcke leicht an der Ultra Vest Pro befestigen und wieder abnehmen.

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