September 2025: Asics setzt seiner Blast-Familie die Krone auf. Nach dem Novablast für den Alltag, dem Sonicblast fürs Tempo und dem Superblast für den Maximalismus verspricht der Megablast, alles in einem einzigen Schuh zu vereinen. Ein Jahr später liegen die unabhängigen Labormessungen vor, und sie sind spektakulär: Rekord bei der Stoßdämpfung, 218 g auf der Waage, Grip unter den besten je gemessenen Werten. Bleibt ein Preis, der wehtut: 240 Euro. Bei RunMorph haben wir die Labordaten mit französischen Praxistests abgeglichen, um herauszufinden, ob der Megablast seinen Titel als König der Super Trainer verdient.
Asics Megablast: Rekorddämpfung im Labor gemessen, 218 g ohne Platte, der Test ohne Filter
Das Wichtigste in 3 Sätzen
Der Asics Megablast ist der ausgereifteste Super Trainer der Blast-Familie: superkritischer FF-Turbo²-Schaum über die gesamte Länge, 218 g gemessen, keine Platte und eine Rekorddämpfung im Labor. Er steckt lange Läufe weg, zieht im Tempobereich an und macht sogar am Wettkampftag mit, bei erstaunlicher Stabilität für einen Stack von 45 mm. Seine echten Schwächen: ein Preis von 240 Euro, ein empfindliches Vorfußmesh und eine Steifigkeit, die bei sehr hohem Tempo stören kann.
Asics Megablast: der vierte Blast greift nach dem Thron der Super Trainer
Die Blast-Familie von Asics ist in zwei Jahren zur übersichtlichsten Modellhierarchie am Markt geworden: der Novablast fürs tägliche Training, der Sonicblast für flotte Einheiten, der Superblast für Maximalismus auf langen Distanzen. Der Megablast, im September 2025 eingeführt, thront an der Spitze dieser Pyramide mit einem simplen Versprechen: den explosivsten Schaum der Marke, FF Turbo², in einen Schuh ohne Platte packen, der alles kann, jeden Tag.
Ein Jahr nach Marktstart fällt das Urteil der unabhängigen Messungen eindeutig aus: Das Referenzlabor, das das Modell zerlegt hat, vergibt ihm die beste Bewertung, die je ein Super Trainer erhalten hat, mit Rekorddämpfung im Vorfuß und federleichten 218 g gemessen. Doch diese Klasse hat ihren Preis: 240 Euro in Frankreich, also 40 Euro mehr als der Superblast 3 und 80 Euro mehr als der Novablast 6. Die Frage ist also nicht, ob der Megablast gut ist (das ist er objektiv), sondern für wen sich der Aufpreis lohnt.
Der Tipp von RunMorph: Wenn du einen Daily Trainer suchst, um die meiste Zeit locker zu laufen, reicht der Novablast 6 für 160 Euro völlig aus. Der Megablast lohnt sich erst, wenn du innerhalb einer Woche wirklich die Tempi wechselst: Grundlage, Tempo und schnelle lange Läufe.

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Asics Megablast: die objektiven technischen Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Marke | Asics |
| Modell | Megablast (Artikelnummer 1013A170) |
| Offizieller Marktstart | September 2025, in Frankreich erhältlich |
| Einsatz | Straße, vielseitiger Super Trainer |
| Gewicht Herren | 224 g angegeben, 218 g im unabhängigen Labor gemessen (Gr. 42) |
| Gewicht Damen | 193 g (Gr. 39) |
| Stack Ferse / Vorfuß | 45 / 37 mm angegeben, 45,1 / 35,2 mm gemessen |
| Sprengung | 8 mm angegeben, 9,9 mm im unabhängigen Labor gemessen |
| Schaum | Superkritischer FF Turbo² über die gesamte Länge, ohne Platte |
| Außensohle | ASICSGRIP-Gummi, teilweise Abdeckung |
| Obermaterial | Ultradünnes technisches Mesh, halb integrierte Zunge |
| Unverbindliche Preisempfehlung | 240 Euro (Frankreich), im Angebot teils 199 Euro |
Angabe gegen Messung: was das Labor dem Asics-Marketing hinzufügt
Anders als bei Modellen, deren offizielle Werte millimetergenau stimmen, zeigt der Megablast auf dem unabhängigen Prüfstand zwei deutliche Abweichungen. Die erste ist eher eine gute Nachricht: Der Schuh wiegt gemessene 218 g statt der angegebenen 224 g und gehört damit zu den leichtesten Super Trainern am Markt, leichter sogar als manche Wettkampfschuhe mit Platte. Die zweite betrifft die Sprengung: 9,9 mm gemessen statt 8 mm angegeben. In der Praxis macht dieser Unterschied den Megablast für Fersenläufer etwas nachsichtiger, als das Datenblatt vermuten lässt, ohne Mittelfußläufer zu benachteiligen, dank 35,2 mm Schaum unter dem Vorfuß.
Bei der Dämpfung stößt der Megablast in eine andere Dimension vor. Das unabhängige Labor hat 160 SA an der Ferse und 144 SA im Vorfuß gemessen, ein absoluter Rekord bei über 400 getesteten Modellen, bei einem Kategoriedurchschnitt von rund 131 SA. Auf die Straße übersetzt: Egal wie dein Laufstil, dein Gewicht oder die Distanz, der Schaum schluckt alles, ohne je durchzuschlagen. Der Grip zieht mit: ein Traktionswert von 0,96 gegenüber 0,53 im Schnitt, einer der besten Werte im Protokoll, auf trockener wie nasser Straße. Dafür bleibt die Gummiabdeckung lückenhaft: Der freiliegende Schaum unter dem Mittelfuß rät von Wegen ab, dieser Schuh ist ein reiner Straßenschuh.
Ein letzter Messwert, den du kennen solltest: Mit 45,1 mm an der Ferse überschreitet der Megablast das von World Athletics für offizielle Straßenrennen festgelegte Limit von 40 mm. Für die allermeisten Läufer egal, für einen offiziell anerkannten Elitewettkampf aber technisch ein K.-o.-Kriterium. Für offizielle Rennen bleibt der Metaspeed Sky Tokyo die Wahl der Marke.

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Für wen ist der Asics Megablast gemacht?
Der Ein-Paar-für-alles-Läufer mit passendem Budget
Das ist die Kernzielgruppe. Du willst einen einzigen Schuh, der den langen Lauf am Sonntag, die Schwellenläufe am Dienstag und den Regenerationslauf am Donnerstag wegsteckt, ohne dich je auszubremsen. Die Teilwertungen des unabhängigen Protokolls bestätigen das: 92 im täglichen Training, 95 im Tempo, 87 im Wettkampf. Kein anderer getesteter Super Trainer zeigt eine solche Konstanz über alle drei Einsatzbereiche.
Der Superblast-Fan, der ihn leichter wollte
Wenn dir die Max-Stack-Philosophie der Superblast gefallen hat, du sie aber etwas klobig fandest, liefert der Megablast genau das: dieselbe spektakuläre Schaumhöhe, ein lebendigeres Gefühl, ein gezügeltes Gewicht. Tester, die beide Superblast-Generationen kennen, finden dieselbe Gefühlsfamilie wieder, mit einer Stufe mehr Reaktivität.
Der Läufer, der Super-Shoe-Schaum ohne Platte will
FF Turbo² gehört zur Familie der superkritischen Schäume, die in Weltrekordschuhen stecken. Der Megablast gibt dir diesen Rebound ohne Carbonplatte, was ihn bei moderatem Tempo bequemer und im Alltag vielseitiger macht als einen Metaspeed. Die Kehrseite: Bei sehr hohem Tempo kann der massive Schaumblock etwas monolithisch wirken. Das ist der Preis für den Verzicht auf die Platte.
Der Praxistest: was Läufer sagen, die ihn eingelaufen haben
Auf französischer Seite hat Runnea einen ausführlichen Test des Modells veröffentlicht und lobt eine seltene Vielseitigkeit, die Marathontempo ebenso trägt wie lockere Dauerläufe, mit einem immer wiederkehrenden Fazit: Die Energierückgabe verblüfft ab den ersten Kilometern. Runninglab betont in seinem Videotest die erstaunliche Stabilität eines so hohen Schuhs, was die unabhängigen Messungen mit einer Stabilitäts-Teilwertung von 89 bestätigen. International hat ein Testerteam über 160 Kilometer mit drei unterschiedlichen Läuferprofilen gesammelt: Ihr Konsens bestätigt die totale Vielseitigkeit und die Haltbarkeit des Schaums, der nach den ersten Läufen nicht zusammensackt.
Auch die Kritikpunkte decken sich, und sie sind ehrlich. Bei den schnellsten Tempi, etwa unter 4:00/km, sorgt die sehr steife Plattform (18,8 N im Biegetest gemessen, gegenüber 15,6 N im Schnitt) für ein etwas klotziges Gefühl, das einen Teil der Tester stört. Das sehr dünne Vorfußmesh wird im Laborprotokoll als empfindlich in puncto Haltbarkeit eingestuft, die einzige echte Materialschwäche des Modells. Und der Halt im Mittelfuß kann schmalen Füßen bei den ersten Läufen etwas zu wenig Biss bieten, bis die richtige Schnürung gefunden ist. Und schließlich taucht der Preis in jeder Analyse auf: Mit 240 Euro kratzt der Megablast am Revier der Super Shoes mit Platte.

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Asics Megablast vs. Superblast 3, Novablast 6 und Adidas EVO SL: der Vergleich
| Kriterium | Asics Megablast | Asics Superblast 3 | Asics Novablast 6 | Adidas EVO SL |
|---|---|---|---|---|
| Preis | 240 Euro | 200 Euro | 160 Euro | 150 Euro |
| Gewicht Herren | 218 g gemessen | Max-Stack, schwerer | 253 g | Etwa 224 g |
| Schaum | FF Turbo² durchgehend | FF Turbo² + maximaler Stack | FF Turbo² Vorfuß + FF Blast Max Ferse | Lightstrike Pro |
| Platte | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Positionierung | Ein Paar für alles, Oberklasse | Lange Läufe und Maximalismus | Dynamischer Daily Trainer | Vielseitig bei überschaubarem Budget |
Die RunMorph-Lesart dieser Tabelle passt in zwei Sätze. Der Megablast ist objektiv der leistungsstärkste der vier, lässt sich diese Überlegenheit aber mit 40 bis 90 Euro mehr als seine direkten Alternativen bezahlen. Wenn dein Budget Priorität hat, bietet der Adidas EVO SL eine ähnliche Philosophie, superkritischer Schaum ohne Platte, für 90 Euro weniger, mit weniger edlen Materialien. Wenn du vor allem langsam läufst, bleibt der Novablast 6 die clevere Wahl. Und wenn du für schnelle Tage lieber eine Option mit Nylonplatte willst, ergänzt der Saucony Endorphin Speed 5 für 200 Euro eine Rotation gut.
Vor- und Nachteile
- Im Labor gemessene Rekorddämpfung: 160 SA an der Ferse, 144 SA im Vorfuß
- 218 g gemessen, leichter als viele Wettkampfschuhe mit Platte
- Totale Vielseitigkeit: Grundlage, Tempo, lange Distanzen, sogar inoffizielle Rennen
- ASICSGRIP-Grip unter den besten je gemessenen Werten, auf trockenem wie nassem Untergrund
- Bemerkenswerte Stabilität für einen Stack von 45 mm, Schaum, der nicht zusammensackt
- 240 Euro, der Preis eines Super Shoes für einen Trainingsschuh
- Empfindliches Vorfußmesh laut unabhängigen Haltbarkeitstests
- Steife Plattform, klotziges Gefühl bei sehr hohem Tempo
- Sohle mit teilweiser Abdeckung: nur Straße, von Wegen wird abgeraten
- Stack von 45 mm nicht konform mit dem World-Athletics-Limit für offizielle Wettkämpfe

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So baust du ihn in deinen RunMorph-Trainingsplan ein
Der Megablast ist genau die Art Schuh, die eine Rotation vereinfacht: Er deckt lange Läufe, Marathontempo und flotte Dauerläufe ab, ohne nachzulassen. In einem RunMorph-Trainingsplan setzt du ihn bei den Schlüsseleinheiten ein, in denen du Umfang sammeln willst, ohne Restermüdung mitzuschleppen: Sein Rekordschutz ist in den Wochen mit hoher Belastung vor einem Marathon Gold wert. Behalte bei Bedarf ein leichteres Paar oder eines mit Platte für reine Tempoeinheiten unter 4:00/km, wo sich seine Steifigkeit bemerkbar macht.
Das Urteil des RunMorph-Coachs
Der Asics Megablast ist, mit Messwerten belegt, der kompletteste bisher getestete Super Trainer: Rekorddämpfung, Federgewicht, Premium-Grip, lückenlose Vielseitigkeit. Er hat nur ein echtes Problem, und das steht auf dem Preisschild: 240 Euro, ein Preis, der ihn in Konkurrenz zu Wettkampfschuhen mit Platte stellt, obwohl er ein Trainingsschuh bleibt. Wenn dein Budget es zulässt und du ein einziges Paar für fast alles willst, ist er heute die beste Option am Markt. Wenn nicht, erledigen der Novablast 6 oder der EVO SL 80 bis 90 % der Arbeit für deutlich weniger Geld.
9,5/10. Die höchste Note, die RunMorph je einem Trainingsschuh gegeben hat, gestützt auf unabhängige Labormessungen, die die Rekorde der Kategorie pulverisieren. Nur der Preis, das empfindliche Vorfußmesh und die Steifigkeit bei Höchsttempo halten ihn von der Perfektion ab.

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Das Wichtigste für dein Training
- Rekorddämpfung: 160 SA an der Ferse und 144 SA im Vorfuß, noch nie gemessen bei über 400 im unabhängigen Labor getesteten Modellen.
- 218 g gemessen: leichter als sein angegebenes Gewicht und als viele Wettkampfschuhe.
- Echte Sprengung von 9,9 mm: nachsichtiger für Fersenläufer als die angegebenen 8 mm.
- Nur für die Straße: Sohle mit teilweiser Abdeckung, der freiliegende Schaum rät von Wegen ab.
- 240 Euro: der beste Super Trainer im Moment, aber der Novablast 6 für 160 Euro bleibt die vernünftige Wahl, wenn du vor allem langsam läufst.
Häufige Fragen
Ist der Asics Megablast für Einsteiger geeignet?
Auf dem Papier ja: Seine Stabilität und seine Rekorddämpfung verzeihen viel. Aber für 240 Euro findet ein Einsteiger, der überwiegend langsam läuft, im Novablast 6 das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Kann man mit dem Asics Megablast einen Marathon laufen?
Ja, das ist sogar einer der Einsatzbereiche, die Tester empfehlen. Vorsicht nur bei offiziellen Straßenrennen: Seine 45,1 mm an der Ferse überschreiten das 40-mm-Limit von World Athletics für anerkannte Leistungen.
Was ist der Unterschied zwischen dem Megablast und dem Superblast 3?
Der Megablast ist leichter, lebendiger und 40 Euro teurer. Der Superblast 3 behält den Vorteil beim maximalistischen Komfort auf sehr langen Distanzen in moderatem Tempo. Beide teilen die Philosophie ohne Platte.
Fällt der Asics Megablast normal aus?
Ja, Nutzerberichte bestätigen eine Passform, die deiner gewohnten Größe entspricht, mit einer mittelbreiten Zehenbox, etwas geräumiger als bei den bisherigen Superblast-Modellen.