Das ist das Gel der Weltrekorde. Seit 2016 thront der schwarze Beutel von Maurten an den Verpflegungsstellen der größten Marathons der Welt, von Berlin über Boston und Chicago bis New York. Sein Versprechen steckt in einer einzigen Technologie: Hydrogel, eine Matrix, die 25 g Kohlenhydrate einkapselt und sie durch deinen Magen schleust, ohne dass er etwas davon mitbekommt. Bei RunMorph haben wir die Zutatenliste zerlegt, die Erfahrungen französischer Läufer ausgewertet und den Taschenrechner gezückt, um herauszufinden, ob das Gel 100 seinen Ruf verdient, und seine 3,70 €.
Maurten Gel 100 im Test: Hydrogel, top Verdauung, happiger Preis, ungeschönt
- Verträglichkeit auf Referenzniveau, im Wettkampf bewährte Hydrogel-Technologie
- 25 g Kohlenhydrate bei 40 g: eines der besten Verhältnisse von Gewicht zu Energie
- 6 Zutaten, null Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffe, vegane Rezeptur
Das Wichtigste in 3 Sätzen
Das Maurten Gel 100 hat die Sporternährung ins Hydrogel-Zeitalter katapultiert: 25 g Kohlenhydrate, eingekapselt in eine Biopolymer-Matrix, 6 Zutaten, null Aromen, null Konservierungsstoffe und eine Magenverträglichkeit, die im Feld zum Maßstab geworden ist. Die feste Konsistenz eines Fruchtgummis und der neutrale Geschmack spalten die Meinungen, aber niemand bestreitet seine Wirkung bei Belastungen über 2 Stunden. Seine echten Schwächen: einer der höchsten Preise am Markt und praktisch kein Natrium.
Maurten Gel 100: der schwarze Beutel, der das Gel neu erfunden hat
Vor 2016 war ein Energiegel ein süßer, aromatisierter Sirup, der spätestens in der zweiten Belastungsstunde oft nur noch widerlich war. Maurten, ein kleines schwedisches Unternehmen, kam mit einer radikalen Idee: die Kohlenhydrate in ein Hydrogel einkapseln, eine Biopolymer-Struktur auf Basis von Alginat und Calciumcarbonat, damit sie den Magen passieren, ohne dort zerlegt zu werden, und direkt im Darm aufgenommen werden. Zehn Jahre später ist das Gel 100 die offizielle Verpflegung der größten Marathons der Welt und das Gel, nach dem die meisten Eliteläufer verlangen.
Das Datenblatt passt in eine Zeile: 40 g Beutel, 25 g Kohlenhydrate, 100 kcal, 6 Zutaten. Wasser, Glukose, Fruktose, Calciumcarbonat, Gluconsäure, Natriumalginat. Punkt. Keine Aromen, keine Farbstoffe, keine Konservierungsstoffe und eine vegane Rezeptur. Das Fruktose-Glukose-Verhältnis von 0,8:1 ist auf maximale Aufnahme im Darm ausgelegt: Aktuelle Studien zeigen, dass du mit diesem Verhältnis bis zu 100 g Kohlenhydrate pro Stunde verwerten kannst, gegenüber etwa 60 g mit reiner Glukose.

© Maurten, offizielles Foto, zu redaktionellen Zwecken verwendet
Der RunMorph-Tipp: Bevor du eine 12er-Box kaufst, lies unseren Test zum Maurten Gel 160 (gleiche Technologie, 40 g Kohlenhydrate pro Beutel) und den zum SiS Beta Fuel, seinem direkten Konkurrenten in Sachen Verträglichkeit. Wenn dein Budget knapp ist, rückt der Test zum Decathlon Energy Gel+ für 1,83 € die Preise zurecht.
Objektive technische Daten
| Merkmal | Wert | Hilfreiche Einordnung |
|---|---|---|
| Kohlenhydrate pro Beutel | 25 g (davon 25 g Zucker) | 62,5 % des Gesamtgewichts, Rekordkonzentration |
| Energie | 100 kcal / 425 kJ | Daher kommt der Produktname |
| Beutelgewicht | 40 g | Eines der besten Verhältnisse von Gewicht zu Energie am Markt |
| Fruktose-Glukose-Verhältnis | 0,8:1 | Bis zu 100 g verwertbare Kohlenhydrate pro Stunde |
| Salz | 50 mg pro Beutel | Rund 20 mg Natrium: praktisch nichts |
| Koffein | 0 mg (Version Caf 100: 100 mg) | Die koffeinhaltige Version kostet 4,30 € bei i-Run |
| Zutaten | 6: Wasser, Glukose, Fruktose, Calciumcarbonat, Gluconsäure, Natriumalginat | Die kürzeste Liste im Segment |
| Zusatzstoffe | Keine Aromen, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe | Einzigartig bei dieser Konzentration |
| Geschmacksrichtungen | Nur 1: neutral | Bewusste Entscheidung gegen Geschmacksmüdigkeit |
| Marktpreis (Frankreich) | 3,70 € pro Stück, 41 € für die 12er-Box (i-Run) | 0,148 € pro Gramm Kohlenhydrate, eines der teuersten |
Verdauung: der eigentliche Daseinszweck des Gel 100
Das ganze Konzept von Maurten baut auf einem Problem auf, das jeder Läufer kennt: Bei hoher Intensität entleert sich der Magen langsamer, und Kohlenhydrate, die dort liegen bleiben, sorgen für Übelkeit, Blähungen und manchmal dafür, dass im Rennen gar nichts mehr reingeht. Hydrogel löst das mechanisch: Die Alginat-Matrix wird bei Kontakt mit der Magensäure fest, kapselt die Kohlenhydrate ein und gibt sie erst im Darm frei, dort, wo sie aufgenommen werden.
Die Erfahrungen französischer Läufer gehen in dieselbe Richtung: Das Gel 100 wird immer wieder unter den am besten verträglichen Gels für empfindliche Mägen genannt, auch vom Sporternährungsberater Nicolas Aubineau, der es in seinem Referenzvergleich mit 4/5 bewertet und seine vorbildliche Verträglichkeit hervorhebt. Französische Gel-Vergleiche für Marathon und Triathlon setzen es an die Spitze für Athleten, die klassische Sirup-Gels nach schlechten Erfahrungen aufgegeben haben. Deshalb findest du es auch an den offiziellen Verpflegungsstellen der Marathons in Berlin, Boston, Chicago und New York: Die Veranstalter wissen, dass Tausende Hobbyläufer es ohne vorheriges Training vertragen.

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Ehrliche Einschränkung: „besser verträglich" heißt nicht „magisch". Die 100 g Kohlenhydrate pro Stunde bleiben eine theoretische Obergrenze, die einen trainierten Darm voraussetzt. Wenn du am Wettkampftag schlagartig von null auf vier Gel 100 pro Stunde gehst, wird dein Magen protestieren, Hydrogel hin oder her. Die Technologie senkt das Risiko, sie beseitigt es nicht.
Geschmack und Textur: neutral, fast spartanisch
Öffne den Beutel: Was herauskommt, sieht nicht aus wie ein klassisches Gel. Es ist ein festes, durchscheinendes Gelee, das am Stück bleibt, näher am Fruchtgummi als am Sirup. Der Geschmack ist bewusst neutral, von den meisten Testern als abgestandene, ganz leicht gesüßte Limonade beschrieben. Keine künstliche Erdbeere, keine aufdringliche Vanille: nichts, was man lieben könnte, aber vor allem nichts, das dir beim dritten Beutel den Magen umdreht.
Das ist eine Wette, die polarisiert. Läufer, die süß-fruchtige Gels hassen, sind sofort überzeugt. Wer auf einen angenehmen Geschmack angewiesen ist, um sich im Rennen zum Essen zu motivieren, findet es trostlos. Die feste Textur hat einen konkreten Vorteil: Du kannst es ohne Wasser nehmen und es klebt nicht an den Fingern, ein echter Komfort, wenn du den Beutel bei 18 km/h aufreißt. Einziger praktischer Kritikpunkt mehrerer Nutzer: Die Aufreißlasche braucht mit verschwitzten Händen oder Handschuhen manchmal zwei Anläufe.
Der große Haken: 3,70 € pro Beutel
Rechnen wir nach. Bei 3,70 € pro Stück (41 € für die 12er-Box, also 3,42 € pro Gel) kostet jedes Gramm Kohlenhydrate rund 0,148 €. Das ist fast das Zweieinhalbfache des Decathlon Energy Gel+ (0,061 € pro Gramm) und deutlich mehr als beim Neversecond C30 (3,50 € für 30 g, also 0,117 € pro Gramm). Ein Marathon mit drei Gels pro Stunde über 3:30 Stunden sind rund zehn Beutel: mehr als 35 € Verpflegung für ein einziges Rennen, ohne Getränke und ohne Training.
Bei einem 12-Wochen-Plan, in dem du deine Ernährung bei jedem langen Lauf testest, steigt die Rechnung schnell. Das ist der Preis der Technologie und der Premium-Positionierung: Maurten kämpft nicht über den Preis, sondern über die Verlässlichkeit bei der Verdauung. Wenn dein Magen klassische Gels verträgt, ist die Ausgabe schwer zu rechtfertigen. Wenn du schon einmal einen Marathon wegen Übelkeit bei Kilometer 30 verloren hast, ist sie eine Versicherung.

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Zweiter Haken: eine Natrium-Wüste
Jeder Beutel enthält 50 mg Salz, also rund 20 mg Natrium. Bei einer langen Belastung in großer Hitze, bei der ein Läufer 400 bis 1000 mg Natrium pro Stunde verlieren kann, ist das ein symbolischer Beitrag. Ernährungsberater Nicolas Aubineau sagt das in seiner Analyse auch ausdrücklich: Das Gel 100 ist hervorragend für die Energie, ungenügend bei den Elektrolyten.
Konkret heißt das: Wenn du länger als 2 Stunden läufst, vor allem im Sommer, brauchst du eine separate Natriumquelle, entweder ein Elektrolytgetränk wie den Drink Mix 320, der im selben Hydrogel-System bleibt, oder Salztabletten. Das ist kein Versäumnis der Marke, sondern eine bewusste Spezialisierung: Das Gel 100 liefert die Energie, um den Rest kümmerst du dich.
Für wen?
Der Marathonläufer mit Zeitziel
Wenn du Sub 4, Sub 3:30 oder schneller anpeilst, ist deine Kohlenhydratstrategie genauso wichtig wie dein Training: 60 bis 90 g pro Stunde, früh begonnen, nie unterbrochen. Genau dafür wurde das Gel 100 entwickelt, mit einem leichten Beutel, der in jeden Gürtel passt, und einer Verdauung, die mitspielt, wenn die Intensität steigt. Es ist das am besten dokumentierte Gel im Marathon auf Top-Niveau.
Der Läufer mit empfindlichem Magen
Wenn dir im Rennen mit Sirup-Gels schon mal übel geworden ist, ist Hydrogel die ernsthafteste Option am Markt. Die Biopolymer-Matrix umgeht das Problem der verlangsamten Magenentleerung auf mechanischem Weg. Teste es zuerst im Training, aber die Chancen stehen gut, dass du endlich so viel essen kannst, wie dein Plan es verlangt.
Der Trailläufer mit Ultra-Strategie
Im Ultra ist Feind Nummer eins der Ernährung die Geschmacksmüdigkeit: Nach sechs Stunden können viele Läufer nichts Süßes mehr sehen. Die völlige Neutralität des Gel 100 wird dann zum Vorteil, und die feste Textur rutscht besser als ein Sirup, wenn der Gaumen müde ist. Ergänze mit Salzigem und Elektrolyten, und du hast eine solide Basis.
Vorteile
- Verträglichkeit auf Referenzniveau, im Wettkampf bewährte Hydrogel-Technologie
- 25 g Kohlenhydrate bei 40 g: eines der besten Verhältnisse von Gewicht zu Energie
- 6 Zutaten, null Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffe, vegane Rezeptur
- Neutraler Geschmack gegen Geschmacksmüdigkeit, effektiv bei Belastungen über 3 Stunden
- Feste Textur, ohne Wasser einzunehmen und nicht klebrig
- In Frankreich überall erhältlich, einzeln oder in der 12er-Box
Nachteile
- 3,70 € pro Beutel: eines der teuersten Gels am Markt
- Rund 20 mg Natrium pro Beutel: vernachlässigbar bei langen Belastungen
- Nur eine Geschmacksrichtung, spartanisch für Fans aromatisierter Gels
- Aufreißlasche mit verschwitzten Händen manchmal widerspenstig
- Das Versprechen von 100 g Kohlenhydraten pro Stunde setzt einen trainierten Darm voraus

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Maurten Gel 100 vs. Gel 160: der Vergleich
| Kriterium | Gel 100 | Gel 160 |
|---|---|---|
| Kohlenhydrate pro Beutel | 25 g | 40 g |
| Beutelgewicht | 40 g | 65 g |
| Energie | 100 kcal | 162,5 kcal |
| Technologie | Hydrogel, Verhältnis 0,8:1 | Hydrogel, Verhältnis 0,8:1 |
| Marktpreis pro Stück | 3,70 € | 5 € |
| Kosten pro Gramm Kohlenhydrate | 0,148 € | 0,125 € |
| Idealer Einsatz | Feine Dosierung, alle 20-30 min | Große Mengen, weniger Beutel |
Beide nutzen dieselbe Technologie: Die Wahl ist eine Frage der Logistik. Drei Gel 160 pro Stunde liefern dir 120 g Kohlenhydrate mit drei Beuteln; mit dem Gel 100 bräuchtest du für dieselbe Menge fast fünf. Dafür lässt sich mit dem kleinen Format fein dosieren, ein Beutel alle 20 Minuten, was viele Mägen lieber mögen. Beim Geldbeutel ist das Gel 160 pro Gramm Kohlenhydrate günstiger (0,125 € statt 0,148 €): Wenn dein Plan über 75 g pro Stunde liegt, gewinnt das große Format auf ganzer Linie.
Im Vergleich zur Konkurrenz
Im Segment der kohlenhydratreichen Premium-Gels kämpfen vier Rivalen um dieselben Läufer:
- SiS Beta Fuel: 40 g Kohlenhydrate aus zwei Quellen (Verhältnis 1:0,8) für rund 2,90 €, stärker aromatisiert, die Verträglichkeit wird von Testern ebenfalls gelobt. Der direkteste Konkurrent, deutlich günstiger.
- Neversecond C30: 30 g Kohlenhydrate für 3,50 €, entwickelt vom ehemaligen Wissenschaftler eines WorldTour-Teams, top verträglich, aber mit einer Verpackung, die manchmal hakt.
- Decathlon Energy Gel+: 30 g Kohlenhydrate plus Koffein für 1,83 €. Pro Gramm nur halb so teuer, dafür mit mehr Zusatzstoffen.
- Apurna Gel Energie Citron: die französische Antwort, 20,3 g Kohlenhydrate und 74,6 mg Koffein für 2 €, mit einem ausgefeilteren Geschmack.
Gegen dieses Feld gewinnt das Gel 100 weder beim Preis noch beim Geschmack. Es gewinnt dort, wo es für seine Zielgruppe zählt: Verlässlichkeit bei der Verdauung, eine simple Rezeptur und Erfahrung, denn kein Rivale kann zehn Jahre Ergebnisse bei den größten Rennen der Welt vorweisen. Für eine Analyse Produkt für Produkt lies unseren Vergleich der besten Energiegels 2026.

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So baust du es in deinen RunMorph-Trainingsplan ein
Die Grundregel: Wettkampfernährung wird im Training getestet, nie am Renntag. Nutze deine langen Läufe am Wochenende, um deine Kohlenhydrattoleranz schrittweise aufzubauen. Starte mit einem Beutel pro Stunde, steigere auf zwei, dann auf drei, wenn dein Ziel es erfordert. Dein Darm passt sich innerhalb weniger Wochen an, das ist belegt: Je mehr du ihn aufs Aufnehmen trainierst, desto mehr nimmt er auf.
Im Marathon eine klassische Strategie mit dem Gel 100: ein Beutel 15 Minuten vor dem Start, dann alle 25 bis 30 Minuten einer ab Kilometer 5, mit dem Ziel von 50 bis 75 g Kohlenhydraten pro Stunde je nach Gewicht und Erfahrung. Dazu Wasser an den Verpflegungsstellen und eine Natriumquelle, wenn du länger als 2:30 Stunden oder bei großer Hitze läufst. Dein RunMorph-Plan berücksichtigt deine Trainingsumfänge: Leg deine Ernährungstests auf die langen Läufe, die er vorsieht, und geh mit einem eingespielten Protokoll an den Start. Hier findest du unsere Marathon-Trainingspläne.
Das Urteil des RunMorph Coachs
Auf dem Papier ist das Maurten Gel 100 nicht das beste Gel am Markt: Es ist teuer, natriumarm, geschmacksneutral, und sein Versprechen von 100 g Kohlenhydraten pro Stunde erreichst du nur mit Training. Aber es ist das Gel, das dich am wenigsten wahrscheinlich im Stich lässt: Verträglichkeit auf Referenzniveau, bestätigt durch zehn Jahre Rennen auf höchstem Niveau, eine vorbildlich schlichte Rezeptur und ein Format, das im Gürtel verschwindet. Bei RunMorph sehen wir es als Premium-Versicherung: Du zahlst nicht für den Geschmack, du zahlst dafür, nicht daran denken zu müssen.
8,4/10. Verträglichkeit (9,5) und Energiezufuhr (9) tragen die Note, Preis-Leistung (5,5) und fehlende Elektrolyte (4) ziehen sie runter. Wenn dein Magen klassische Gels verträgt, erledigt ein SiS Beta Fuel oder ein Decathlon Energy Gel+ den Job günstiger. Wenn die Verdauung deine Schwachstelle ist, ist das das erste Gel, das du ausprobieren solltest.
Das Wichtigste für dein Training
- 25 g Hydrogel-Kohlenhydrate pro 40-g-Beutel: Fruktose-Glukose-Verhältnis 0,8:1, bis zu 100 g pro Stunde mit trainiertem Darm.
- Verträglichkeit auf Referenzniveau: Die Hydrogel-Matrix schleust die Kohlenhydrate durch den Magen, erste Wahl für empfindliche Mägen.
- Minimale Rezeptur: 6 Zutaten, null Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffe, eine einzige neutrale Geschmacksrichtung gegen Geschmacksmüdigkeit.
- Praktisch kein Natrium: rund 20 mg pro Beutel, plane ab 2 Stunden ein Elektrolytgetränk oder Salztabletten ein.
- 3,70 € pro Beutel: Teste es erst einzeln bei deinen langen Läufen, bevor du in die 12er-Box für 41 € investierst.
Häufige Fragen
Muss man zum Gel 100 Wasser trinken?
Nicht zwingend, anders als bei konzentrierten Sirup-Gels: Die Hydrogel-Textur ist bereits wasserhaltig und rutscht von allein. Ein paar Schlucke Wasser nach jedem Beutel bleiben trotzdem eine gute Gewohnheit, vor allem wenn du nicht zusätzlich ein Energiegetränk nimmst.
Was ist der Unterschied zwischen dem Gel 100 und dem Gel 100 Caf 100?
Gleiche Hydrogel-Basis, gleiche 25 g Kohlenhydrate, dazu 100 mg Koffein (etwa ein großer Espresso) für 4,30 € pro Beutel. Heb dir die koffeinhaltige Version für das letzte Drittel des Rennens auf, wenn die mentale Ermüdung einsetzt, und beschränk dich auf ein oder zwei Stück.
Ist das Gel 100 für Einsteiger geeignet?
Ja, es ist sogar ein gutes erstes Gel: Seine Verträglichkeit erspart dir die böse Überraschung, die vielen Läufern die Sporternährung verleidet. Einziger Haken ist der Preis: Wenn dein Budget begrenzt ist, teste deine Toleranz zuerst mit einem günstigeren Gel und heb dir das Maurten für den Wettkampftag auf.
Kann man einen Marathon nur mit dem Gel 100 laufen?
Ja, was die Energie angeht, mit 2 bis 4 Beuteln pro Stunde je nach Strategie. Nein, was die Elektrolyte angeht: Mit rund 20 mg Natrium pro Beutel musst du eine Natriumquelle ergänzen, sobald die Belastung zwei Stunden überschreitet oder die Temperaturen steigen.